smart und DHL liefern bald nicht nur bis zur Haustür


Ready-to-drop, here I come, you can’t hide! smart und DHL wollen zusammen den Markt aufmischen. Aber wie?

Neun Jahre ist es her, dass Amazon mit ihrem Prime-Angebot das Konzept der Logistik auch in Deutschland auf den Kopf gestellt hat. Heute bestellt, morgen schon da. Was vor einigen Jahren verblüffend revolutionär war, reicht heute nicht mehr aus. Seit Beginn des Jahres testet der Online-Gigant bereits Same-Day Delivery und in Berlin und München gibt es Amazon Prime Now, das eine Lieferung innerhalb einer Stunde verspricht. All das kombiniert mit einem hauseigenen Logistik-Service. Währenddessen sucht sich die Konkurrenz ihre eigenen Marschrouten.

smart und DHL ready-to-drop
(ready-to-drop, der neue Lieferdienst von smart und DHL)

Was ist ready-to-drop?

Nun stellt smart in Kooperation mit der DHL sein ready-to-drop Programm vor. Die Idee dahinter lautet: Mach dein Auto zum Briefkasten. Der Appell richtet sich an jene, die ein Problem damit haben, ihre Pakete beim Nachbarn abzuholen oder auch  an jene die einfach keinen Tag warten können. Die Zustellung mit dem ready-to-drop Programm erfolgt nämlich nachts, zwischen 23:00 und 5:00 Uhr.

Wie funktioniert das?

Mit der serviceeigenen App generiert der Kunde einen TAN-Code, ähnlich wie beim Online-Banking. Dieser ermöglicht dem DHL-Zusteller die Ortung des Autos und befähigt ihn auch dazu, es einmalig zu öffnen und zu schließen. Während der Empfänger schläft, liefert der Zusteller das Paket im Kofferraum ab.

Was braucht man?

Allerdings gilt es einige Voraussetzungen zu erfüllen, um den Service nutzen zu können. Zuallererst braucht es einen smart. Und zwar die neuesten Modelle des fortwo oder forfour, oder auch den fortwo der letzten Generation. Die Autos müssen dann nachgerüstet werden mit der smarteigenen „Connectivity Box“ – dem Empfänger, mit dem der TAN-Code kommuniziert. Anschließend registriert sich der Kunde sowohl bei smart als auch bei DHL, wodurch Auto wie Zusteller für den Service „aktiviert“ werden.

Wie sicher ist das?

Wer sich um die Sicherheit sorgt, den verweist der Autohersteller auf seinen Service car2go und ihrer Expertise in digitalen Zahlungsmitteln. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass nur speziell geschulte Zusteller Zugriff auf den TAN-Code haben. Ob das aber das diffuse Unbehagen beseitigen kann, das der ein oder andere verspüren mag, wenn er einem Fremden Zugang zum eigenen Auto verschafft, bleibt offen.

smart ready-to-drop befindet sich aktuell in der Beta-Phase. Für die Tester ist das Nachrüsten der Connectivity Box gratis. Danach, so smart, sei diese zu einem „attraktiven Preis“ erhältlich.

 


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