Knip

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Alles um die Versicherung, auf einen Blick, mit einem Klick, in deiner Tasche.

Services, die euch die Zettelwirtschaft rund um wichtige Dokumente abnehmen, haben wir in letzter Zeit vermehrt vorgestellt. Ein weiterer davon ist Knip, der digitale Versicherungsmanager.

Erklärtes Ziel von Knip ist es, das Versicherungsleben einfach zu gestalten: digital, ohne viel Papierkram oder windige Berater, dafür immer mit dem günstigsten Preis. Dazu gibt man zuallererst an, welche Versicherungen und Verträge man derzeitig am laufen hat. Auf Basis derer soll Knip einem dann mögliche günstigere Angebote maßschneidern und auch die Beratung übernehmen. Das soll außerdem alles kostenlos vonstatten gehen, denn Knip verlang sowohl für die App als auch für die erbrachten Dienstleistungen. Der Dienst finanziert sich über Verwaltungsgebühren von den jeweiligen Versicherungsgesellschaften.

Um Knip zu ermöglichen, das heißt im eigenen Namen Policen abzuschließen, muss man allerdings eine Maklervollmacht unterzeichnen. Ob man einem jungen Dienst Zugriff auf alle seine Daten und Versicherungspolicen geben möchte, muss jeder mit sich selbst vereinbaren.

Erfahrungen mit Knip

  • Ich war mit meinem Versicherungsmakler nicht mehr zufrieden, also lag es für mich nahe einmal die digitalen Makler zu testen. Grundsätzlich ist zu sagen das alles nicht ganz so einfach ist, wie es sich zunächst anhört.

    Erst erteilt man ein Maklermandat. Dann kann man seine Versicherungen in der App anlegen und Knip besorgt die Vertragsunterlagen. Das kann aber schon mal mehrere Wochen dauern… Möchte man das schneller gelöst haben, muss man seine Verträge abfotografieren und hochladen. Dann ist innerhalb einiger Tage alles in der App verfügbar.

    Für eine Privathaftpflicht-, Hausrat- und Rechtsschutz wollte ich das mal testen und habe die Verträge hochgeladen. Da sich Knip ja mit Erteilung des Maklermandates die Bestandsprovision reinzieht, wollte ich mal wissen was Knip dafür leistet. Also habe ich über den integrierten Chat in der App nach Angeboten zu den Versicherungen gefragt.

    Man erhält dann, bei mir war es innerhalb einiger Stunden, einen Link in dem die Wünsche / der Bedarf abgefragt wird. Soweit so gut, aber bis hierhin kein Unterschied zu irgendeinem Vergleichsportal!

    Einige Tage später kommen dann Angebote per E-Mail rein. Bei genauerer Betrachtung musste ich feststellen, dass die Leistungen schlechter waren als die der bisherigen Versicherung. Nun gut, was sagen die Vergleichsportale, wenn ich die Daten eingebe wie bei Knip? Erstaunliches!

    Ein großes Portal bietet mir für eine Hausratversicherung des gleichen Versicherungsunternehmens, für ein paar Euro jährlich mehr, einen erheblich besseren Versicherungsschutz an! Ich hätte erwartet das man sich mit den bestehenden Versicherungen des Kunden zumindest einmal auseinandersetzt…

    Der nächste Schritt: E-Mail an Knip und Entzug des Maklermandates.

    Für eine solche Schlechtleistung schmeiße ich niemanden Bestandsprovisionen hinterher. Das kann ich auch selber und schließe Online bei der Versicherung ab.

    Fazit: Finger weg von Knip!

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