Scoo.me gibt auf: Roller-Sharing ist pleite


Scoo.me verschwindet aus München und Köln, wie geht es weiter?

Sharing is caring. Vor allem Startups, die euch fahrbare Untersätze vermieten, sind gerade sehr en vogue. Zumindest in der Hauptstadt. Dort flitzen E-Roller von emmy und coup lautlos durch die Straßen. Noch umweltfreundlicher und günstiger sind nur noch die zahlreichen Fahrrad-Sharing-Anbieter. Trotzdem ist der Druck groß, für manche Anbieter scheinbar zu groß. Scoo.me, bislang mit einer Scooter-Flotte in München und Köln vertreten, hat sein Geschäft eingestellt.

Anders als die beiden Platzhirschen setzte das Startup nicht auf Elektro-, sondern auf klassischen Verbrennungsmotoren. 250 Benzin-Scooter standen in München und Köln zur Verfügung, laut eigener Angaben hatte das Startup mehrere tausende Nutzer. Scheinbar war das aber die falsche Strategie, wie Gründer Magnus Schmidt gegenüber der Gründerszene einräumt: „Aus Investorensicht muss ich heute sagen, dass das Thema Elektromobilität wohl besser gezogen und womöglich zu irrationalen Investitionsentscheidungen geführt hätte“.

Scoo.me am Ende

Zum Glück heißt das plötzliche kein komplettes Ende von Sharing abseits Berlins. In München baut emmy zurzeit eine Flotte auf – über 100 E-Schwalben sollen schon unterwegs sein. Ob es in Köln bald wieder Roller zur Kurzmiete gibt, ist jedoch offen.


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