Gegessen wird immer schließt seine Pforten


Konkurrenzdruck zu groß, Geschäftsumfeld zu schwierig: Gegessen wird immer stellt sich neu auf.

Der Lebensmittelhandel ist bekanntlich kein leichtes Pflaster, weder stationär und schon gar nicht online. Erst kürzlich hat sogar Kaufland das Handtuch geschmissen und Ende 2017 den Stecker gezogen. Wenn selbst die großen zu kämpfen haben, ist es für kleinere Wettbewerber umso schwieriger. Das musste wohl auch Gegessen wird immer einsehen. Seit Februar ist der online Shop für immer geschlossen. Allerdings nicht für alle.

Gegessen wird immer schließtGegenüber der Gründerszene betont Friederike Tschacksch zwar, dass die Nachfrage bis zuletzt groß war, dass jedoch das Marktumfeld zu kompliziert und kostenintensiv ist. Insbesondere bei handwerklich hochwertigen Produkten seien die Margen zu gering und der Aufwand zu groß, so die Gründerin auf Nachfrage der Gründerszene. Daher war das Unternehmen auch drei Jahre nach der Gründung noch nicht profitabel.

Der Onlinehändler will sich künftig auf Geschäftskunden konzentrieren, ein zweites Standbein, das bereits frühzeitig aufgebaut wurde. Firmen können also weiterhin Lebensmittel bestellen, allerdings nicht online. Interessierte können sich zwar auf der Webseite informieren, Angebote werden aber individuell zusammengestellt. Vom Handel mit Unternehmen erhoffen sich die Geschäftsführer einerseits größere Auftragsvolumen und andererseits eine gewissen Beständigkeit dank regelmäßiger Einkäufe nach Abo-Vorlage. Die Investoren bleiben offenbar an Bord laut Gründerszene.

 


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