bonify: Wie gut funktioniert die gratis Bonitätsprüfung? Unser Erfahrungsbericht.


Wir haben für euch bonify auf Herzen und Nieren getestet!

Hardfacts

*Gratis Auskunft über eigene Bonität

*Kostenlose Mieterauskunft

*Verwaltung von Finanzdaten

*Analyse der Ausgaben und Einnahmen

*Anzeige des Einsparpotentials

*App für iOS & Android

Gut

*Komplett kostenlos

*Übersichtliche Darstellung

*Tipps, um Ausgaben zu senken

Nicht so gut

*Fehlerhafte Analyse

*Falsche Zuordnung von Ausgaben

*Keine Tipps, um Bonität zu erhöhen

Registrierung & erste Schritte

Die Registrierung funktioniert einfach und ist leicht verständlich. Kurz gesagt: Ihr solltet keinerlei Problem damit haben. Die Identität könnt ihr auf zweierlei Wegen bestätigen: Bankkonto oder Personalausweis. Da ich keinen Personalausweis besitze, musste ich die Bestätigung via Bankkonto wählen. Hierfür werden auch meine Anmeldedaten abgefragt. Da wird einem schon mulmig. Positiv fällt auf, dass bonify sofort versucht alle Bedenken zu zerstreuen (s. Screenshot).

Anschließend wird sofort mein Bonitätsscore angezeigt. Die Darstellung erfolgt in Punkten, meine Bonität liegt beispielsweise zwischen 700 und 900 Punkten. Darunter steht ein Hinweis, über den Zustand der eigenen Bonität. In meinem Fall lautet das Urteil: ausbaufähig. Leider wird wir mir nicht verraten, wie ich meine Bonität ausbauen könnte. Hier hätte ich mir mehr Unterstützung gewünscht.

Verbesserungen der eigenen finanziellen Lage

bonify schlägt mir interessanterweise vor, dass ich mit einem Wechsel meines DSL-Anbieters über 11.000 € sparen könnte. Ich bezahl aber gar keinen DSL-Vertrag und der Hinweis bezieht ist eigentlich auf meine Kreditkarte. Mir wird auch ein Einsparpotential bei Gas angezeigt. Dabei verwende ich zu Hause gar kein Gas. Und auch bei Strom wird angezeigt, dass eine Verbesserung möglich wäre. Aber auch hier ist es so, dass der Stromvertrag nicht über mein Konto läuft. Sehr interessant.

Ich kann direkt Feedback zu meiner Bonität abgeben. Um das beurteilen zu können, werfe ich einen Blick auf meine Vergleichsgruppe: Männlich, Alter 25-35, wohnhaft in Berlin. Dieser Angabe zur Folge haben in Berlin 100% eine bessere Bonität als ich. Ob das stimmt? Gute Frage, vermutlich eher nicht. Deutlich interessanter für mich wäre, wie ich meine Bonität verbessern könnte.  Aber darüber findet sich leider wie gesagt keinerlei Informationen oder Tipps.

Mein FinFitness wird mir hervorragend bewertet. Diese setzt sich aus meinen Einnahmen und Ausnahmen zusammen, berücksichtigt aber auch, die Dauer meines aktuellen Anstellungsverhältnisses. Das gibt mir zwar ein gutes Gefühl, ist aber auch nichts Neues. So viel wusste ich auch bevor ich bonify genutzt habe.

Fazit

Es ist zwar spannend die eigene Bonität zu kennen. Und bonify wirbt auch damit, dass man diese regelmäßig überprüfen sollte. Wozu? Keine Ahnung. Ein echter Use-Case hat sich für mich nämlich (noch) nicht ergeben. Das könnte sich aber durchaus ändern, zum Beispiel wenn ich umziehen möchte. Und da ist es sehr gut zu wissen, dass es eine kostenlose Alternative zur völlig überteuerten Schufa-Auskunft gibt. Ob alle Vermieter den Bontitässcore von bonfiy akzeptieren muss sich erst zeigen.

Problematisch ist, dass meine Kreditkarte als DSL-Anbieter erkannt wird. Da läuft offenbar etwas grundlegend falsch. Außerdem würde ich mir noch mehr Tipps wünschen, insbesondere wie ich meine Bonität verbessern könnte.

Summa summarum sehe ich definitiv Potential, aber es gibt noch ein paar Baustellen. Wer Lust hat, die eigene Bonität zu prüfen, sollte den Service aber auf jeden Fall ausprobieren.

 


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